Kann CBD bei Fibromyalgie helfen?

auf September 15, 2020

By Elements of Green

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Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, von der etwa drei bis sechs Prozent der Weltbevölkerung betroffen sind. Sie tritt weitaus häufiger bei Frauen auf, die zwischen 75 und 90 Prozent aller Fälle ausmachen, und ihre Verbreitung steigt mit zunehmendem Alter. Fibromyalgie verursacht Schmerzen im ganzen Körper und geht häufig mit weiteren Symptomen einher, manche davon schwer. Kann CBD, oder Cannabidiol, bei Fibromyalgie helfen? Um zu verstehen, welche Rolle CBD bei einem Behandlungsprogramm gegen Fibromyalgie spielen könnte, ist es wichtig zu wissen, was Fibromyalgie ist, was CBD bewirkt und wie beides eventuell zusammenpasst. Die Kerngedanken in diesem Artikel sind, dass CBD zur Linderung einiger der Symptome der Fibromyalgie beitragen könnte, und dass sich die PatientInnen mit ihremArzt/ihrer Ärztin beraten sollten, ehe sie mit der Nutzung von CBD anfangen. Fibromyalgie Fibromyalgie ist eine noch nicht genau erforschte Krankheit. Die Wissenschaft kennt ihre Ursache nicht, und es gibt noch keine bekannte Heilungsmethode. Es gibt noch nicht einmal einen klinischen Test, mit dem eine Fibromyalgie genau festgestellt wird. Bisher war es so, dass jemand als möglicher Fibromyalgiepatient galt, wenn eine „Tender-Point-“Untersuchung durchgeführt worden war. Das heißt, der Arzt übte Druck auf 18 spezifische Druckpunkte am Körper aus, um festzustellen, ob die Patientin dabei Schmerz empfand. Der Standard war: Wenn elf dieser Punkte bei festem Druck Schmerzen verursachten und andere Usachen ausgeschlossen wurden, galt die Patientin als unter Fibromyalgie leidend. Heute wird Fibromyalgie diagnostiziert, wenn jemand seit mindestens drei Monaten in mehreren Körperregionen chronische Schmerzen hat und wenn andere potentielle Ursachen für diese Schmerzen durch Untersuchungen ausgeschlossen worden sind. Anscheinend gab es die Fibromyalgie schon immer, doch erst Mitte der 1980er Jahre wurde sie als eine separate Krankheit identifiziert. Davor galt sie als eine schwere Form von rheumatoider Arthritis oder andere Erkrankung. Diese Erkrankung stellt sich oft noch mit weiteren Symptomen dar. Tatsächlich wird häufig ein Symptom außer dem Schmerz zur Diagnose von Fibromyalgie herangezogen. Die wichtigsten Symptome von Fibromyalgie sind u.a.: - Schmerzen. Das Hauptsymptom bei Fibromyalgie sind über den ganzen Körper verteilte Schmerzen. Ein lokalisierbarer Schmerz wird nicht als Fibromyalgie diagnostiziert. Die Mayo Clinic beschreibt den Schmerz, der mit Fibromyalgie in Zusammenhang steht, als einen beständigen stumpfen Schmerz, der seit mindestens drei Monaten anhält. - Fatigue (chronische Müdigkeit): Fibromyalgie-Patienten klagen häufig über Müdigkeit, selbst wenn sie genügend Schlaf hatten. Die Schmerzen bei Fibromyalgie können den Schlafrhythmus beeinträchtigen und die chronische Erschöpfung erschweren. - Kognitive Schwierigkeiten: Fibromyalgie-Patienten klagen manchmal darüber, dass sie die Konzentrationsfähigkeit verlieren. Dieses Symptom ist weitverbreitet und so schwer, dass es als „Fibrofog“ bezeichnet wird.

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Fibromyalgie wird außerdem oft mit anderen schmerzhaften Beschwerden in Zusammenhang gebracht, etwa mit dem Reizdarmsyndron, mit Migräneanfällen oder Spannungskopfschmerzen, dem Schmerzblasensyndrom und dem Kiefergelenksyndrom (TMD). TMD ist ein anhaltender Schmerz, eine Schwäche oder ein anderes Problem des Kiefergelenks. Da diese Beschwerden jeweils eigene Schmerzen mitbringen, wird die Diagnose von Fibromyalgie dadurch noch komplizierter. Auch die Ursachen und Mechanismen, durch die die Fibromyalgie zuschlägt, sind noch nicht bekannt. Wissenschaftler und Ärzte sind der Ansicht, dass genetische Veranlagung, Infektionen, ja sogar ein Trauma eine Fibromyalgie hervorrufen oder zum Ausbruch bringen könnten. Da es noch keine Heilungsmethode für Fibromyalgie gibt, konzentriert man sich in der Behandlung auf ihre Symptome und setzt sowohl Medikamente als auch Veränderungen im Lebensstil dagegen ein. Veränderungen im Lebensstil, die bei Fibromyalgie-Symptomen helfen können, sind u.a. Physiotherapie, Veränderungen in der Arbeits- und Lebensweise einer/s PatientIn sowie Beratungen, die bei der Entwicklung von Bewältigungsstrategien unterstützen sollen. Medikamente gegen Fibromyalgie gibt es sowohl im verschreibungspflichtigen pharmazeutischen Bereich als auch in freiverkäuflicher rezeptfreier Form. Gegen die Schmerzen empfehlen Ärzte häufig ein nicht verschreibungspflichtiges Schmerzmittel wie z.B. Paracetamol (auch bekannt als Acetaminophen), Ibuprofen und Aspirin. Bei starken Schmerzen empfehlen Ärzte manchmal ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel. Aber weil Fibromyalgie eine lebenslange Erkrankung ist, raten die Ärzte in der Regel von Opioiden ab – den stärksten rezeptpflichtigen Schmerzmitteln. Das Risiko, über so einen langen Einnahmezeitraum abhängig zu werden, ist zu groß, als dass ein Opioid empfohlen werden könnte. Es gibt ohnehin einige Anzeichen dafür, dass die Langzeit-Opioide den Fibromyalgie-Schmerz tatsächlich noch verschlimmern können. Auch Corticosteroide werden Fibromyalgiepatienten in der Regel nicht empfohlen. Corticosteroide machen nicht abhängig, doch die Langzeiteinnahme kann schädliche Nebenwirkungen haben. Weitere Medikamente auf Rezept, die Ärzte möglicherweise empfehlen, sind unter anderem einige Antidepressiva und krampfbehandelnde Mittel. Diese Medikamente können manchmal bei chronischen Schmerzen zusätzlich zu ihrem primären Zweck Hilfe bringen. Derzeit wird permanent geforscht. Die EU und Großbritannien weisen derzeit 31 Studien zu verschiedenen Medikamenten gegen die Symptome der Fibromyalgie auf. Einige wenige verschreibungspflichtige Mittel sind speziell für Fibromyalgie-Symptome zugelassen, doch die meisten Medikamente werden „off-label“ verschrieben – das heißt, dass das betreffende Medikament offiziell zu einem anderen Zweck zugelassen ist, doch Ärzte, die wissen, dass es bei Fibromyalgie helfen kann, verschreiben es ihren PatientInnen. CBD CBD, oder Cannabidiol, ist eine der Verbindungen der Cannabispflanze. Es ist eines von Dutzenden Cannabinoiden in dieser Pflanze. Diese Cannabinoide wirken mit dem Endocannabinoidsystem des Menschen zusammen. Im Gegensatz zum bekannteren Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) erzeugt CBD keine psychoaktive Wirkung. Das heißt, CBD macht nicht „high“. CBD wirkt, indem es sich an einen Zellrezeptor namens CB1 oder CB2 bindet und Entzündungen reguliert. Entzündungen sind eine normale Körperfunktion, die bei der Bekämpfung von Krankheiten unterstützt, sie kann aber auch übers Ziel hinausschießen und Schmerzen sowie andere Symptome verursachen. CBD wird zu verschiedenen Zwecken genommen. - Angst und Stress. Die Mehrheit der CBD-Konsumenten berichtet, dass sie Cannabidiol nehme, um Angst und Stress zu lindern. Sie berichten, dass CBD eine beruhigende Wirkung habe. Angst und Stress sind keine formalen Symptome von Fibromyalgie, doch manche PatientInnen erleben einen solchen Stress aufgrund ihres Lebens mit dieser Erkrankung. - Schmerzen: Schmerzen sind der Hauptgrund, weshalb eine Fibromyalgiepatientin nach Rücksprache mit einem Arzt CBD nutzen könnte. CBD hat eine entzündungshemmende Wirkung bewiesen, und viele CBD-User berichten, dass es ihnen zur Schmerzlinderung helfe. Derzeit sind mehrere klinische Versuchsreihen im Gange, die die Hypothese beweisen sollen, dass CBD bei einer Vielzahl von Schmerzsymptomen helfen kann. - Schlaf- und Energieregulierung: Es erscheint widersprüchlich, doch manche nehmen CBD, um dadurch ihren Energielevel zu steigern, und andere nehmen es, um besser schlafen zu können. Beide Gruppen könnten recht haben – einige Forschungen bestätigen, dass CBD hilft, den Schlafzyklus zu regulieren, d.h. es verhilft jeweils zum Schlafen, wenn es Schlafenszeit ist, und zu einem höheren Energiepegel mit weniger Müdigkeit, wenn es Zeit ist, wach zu sein. - Erholung nach dem Sport: Aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung von CBD und seiner Fähigkeit, bei manchen Menschen das Energieniveau zu erhalten, nehmen immer mehr Profisportler CBD als Teil ihres Trainings- und Erholungsprogramms ein. - Hautbehandlung: CBD senkt nicht nur die Entzündungswerte, sondern einige Studien deuten auch darauf hin, dass es bei Hautproblemen helfen könnte, indem es die Talgproduktion vermindert – Talg ist eine wachsartige Substanz, die mit vielen Hauterkrankungen wie etwa Akne in Verbindung steht. - Klinische Anwendungen: CBD ist zum ersten Mal als eine Behandlung gegen Epilepsie ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Gegenwärtig gibt es ein anerkanntes CBD-basiertes Medikament gegen einige Formen der kindlichen Epilepsie, und weitere klinische Studien laufen noch.

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CBD und Fibromyalgie Da Fibromyalgie eine Erkrankung ist, die durch chronische Schmerzen in mehreren Bereichen des Körpers gekennzeichnet ist, und da CBD als ein entzündungshemmendes Mittel bekannt ist, das die Schmerzen lindern kann, ist es ganz logisch, dass sich PatientInnen die Frage stellen, ob CBD Teil der nicht auf die Lebensweise bezogenen Behandlung gegen Fibromyalgie werden könnte. Es ist ganz wichtig zu begreifen, dass CBD Fibromyalgie nicht heilt. Für diese Erkrankung gibt es keine bekannte Heilungsmethode. CBD kann eventuell ein geeigneter Teil einer Fibromyalgiebehandlung für jemanden sein, je nachdem, was der behandelnde Arzt empfiehlt. Eine im letzten Jahr veröffentlichte Studie zeigt, dass medizinisches Cannabis ein sicheres und wirksames Mittel zur Behandlung von Fibromyalgiesymptomen zu sein scheint. Allerdings enthält medizinisches Cannabis den psychoaktiven Bestandteil THC. Ob nun CBD allein oder im Verbund mit anderen nicht-psychoaktiven Cannabinoiden bei Fibromyalgieschmerzen helfen kann, sei dahingestellt.

Studien speziell über Fibromyalgie und CBD sind noch nicht durchgeführt worden. CBD wird momentan und wurde bereits auf seinen Nutzen bei anderen Ursachen von Schmerz hin getestet, u.a. generalisierten Schmerzen bei gesunden Menschen. Außerdem wird CBD gerne genommen, um die Regulierung des Schlafrhythmusses zu unterstützen, und Schlafprobleme gehen oft mit Fibromyalgie einher. Bei diesen positiven Wirkungen von CBD bei gesunden Erwachsenen könnte es für FibromyalgiepatientInnen sinnvoll sein, mit ihrem Arzt/ihrer Ärztin darüber zu reden, ob CBD Teil ihrer Behandlung sein könnte. Sehr wichtig ist, dass ein Arzt gefragt wird, ehe mit einer Einnahme von CBD begonnen wird, wenn man unter Fibromyalgie leidet. CBD wird von gesunden Menschen gut vertragen, doch seine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, die FibromyalgiepatientInnen häufig verschrieben werden, ist noch nicht untersucht worden. Das gilt besonders für die verschreibungspflichtigen Medikamente, die du im Rahmen deiner Fibromyalgiebehandlung möglicherweise einnimmst. Auch wenn du Fibromyalgie hast und bereits mit der Einnahme von CBD begonnen hast, solltest du es unbedingt deinen Arzt wissen lassen. Der Kauf von CBD Wenn du und deiner Arzt/deine Ärztin sich einig sind, dass CBD als Teil eines Behandlungsplans gegen Fibromyalgie einen Versuch wert ist, dann solltest du sichergehen, dass das CBD, das du dir kaufst, ein qualitativ hochwertiges Produkt ist. Leider gibt es viele Firmen, die CBD-Produkte mit weniger CBD verkaufen, als behauptet – oder sogar mit null CBD. Andere Firmen führen keine ausreichenden Tests durch, um zu gewährleisten, dass du mit deinem CBD keine Verunreinigungen aufnimmst. (Das könnte sich entscheidend verbessern, wenn die Novel-Foods-Verordnungen in Großbritannien am 31. März nächsten Jahres in Kraft treten). Einstweilen ist es noch wichtig, von einem vertrauenswürdigen Anbieter zu kaufen. Es reicht nicht aus, zwielichtige Quellen zu meiden, da viele legale Läden noch nicht genug über CBD und die Herstellerfirmen wissen. Elements of Green sucht jede der Firmen, die über uns verkaufen, sorgfältig aus, und wir bestehen darauf, dass jedes Produkt im Labor getestet wird. Diese Tests sorgen nicht nur dafür, dass du sicher sein kannst, diejenige Menge an CBD zu erhalten, die du haben willst. Sie gewährleisten auch, dass du mit deinem Produkt keine Schwermetalle, Insektizide oder andere Verunreinigungen bekommst. Weiter zu überlegen ist, wie du das CBD aufnehmen willst. Weil Fibromyalgie eine Erkrankung mit Ganzkörperschmerzen ist, wird eine Lotion weniger geeignet sein – allerdings könnte sie in Kombination mit anders verwendetem CBD nützlich sein, falls Schmerzen in einem bestimmten Bereich ein Problem sind, und wenn dein Arzt/deine Ärztin einverstanden ist. Die meisten Anwender, die CBD bei Ganzkörperschmerzen nehmen, nehmen eine Tinktur oder ein Öl. Die Flüssigkeit wird oral eingenommen, aber anstatt sie hinunterzuschlucken, behält man sie unter der Zunge und lässt sie direkt von der Mundschleimhaut aufnehmen. Andere entscheiden sich für ein essbares Produkt wie Tabletten, Kapseln oder Gummibärchen. In diesem Fall wird das CBD geschluckt und verdaut. Um die schnellste Wirkung zu erzielen, nehmen manche CBD-User ein Vaping-Produkt. Die Dosierung ist ein weiterer Faktor, den man bedenken sollte, ehe man mit CBD anfängt. Wenn eine Fibromyalgiepatientin und ihr Arzt sich einig sind, dass CBD gegen die Symptome ausprobiert werden sollte, dann müssen sie entscheiden, wie viel aufgenommen werden soll – genauso wie sie auch über die richtige Dosis eines Schmerzmittels oder eines anderen Medikaments entscheiden müssen. In manchen CBD-Studien wird eine sehr hohe Dosis CBD verwendet – 300 Milligramm am Tag oder mehr. Die Food Standards Agency (Agentur für Lebensmittelstandards) in Großbritannien empfiehlt allerdings, dass gesunde Erwachsene maximal 70 mg CBD am Tag aufnehmen sollten. Sie wiederholt außerdem den Rat aus diesem Artikel, die Meinung des Arztes einzuholen, wenn man CBD nehmen möchte und ein anderes Medikament einnimmt oder wenn man schwanger ist. Alle durch Elements of Green erhältlichen Produkte sind so ausgearbeitet, dass sie unter 70 mg am Tag liefern, wenn sie nach der Packungsanweisung genommen werden. Wenn du zwei oder mehr CBD-Produkte nutzt, wie etwa ein Öl und eine Lotion, dann ist es wichtig, auf die Gesamtzufuhr von CBD zu achten. Schließlich muss ein CBD-User noch entscheiden, ob er reines CBD, CBD in Verbindung mit anderen Cannabinoiden, aber ohne THC, oder CBD mit anderen Cannabinoiden einschließlich kleiner Mengen THC nehmen möchte. Diese drei sind als „gereinigtes“ CBD, „Breitspektrum-CBD“ und „Vollspektrum-CBD“ bekannt. Manche Leute entscheiden sich eher für Breitspektrum- oder Vollspektrum-CBD aufgrund der Annahme, dass die anderen Cannabinoide mit dem CBD zusammenwirken und so dessen Wirkung erhöhen. Andere bevorzugen gereinigtes CBD, und es sind eher diese Produkte, die Gegenstand klinischer Studien über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von CBD sind. Leute, die Drogentests machen müssen, etwa Spitzensportler, bevorzugen gereinigtes CBD, weil dieses bei den Tests keine verfälschten Ergebnisse verursachen kann. Wenn du und dein Arzt beschließen, dass CBD für dich geeignet ist, sollte also auch noch besprochen werden, in welcher Form du das CBD nehmen solltest.
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