CBD und Migräne

auf September 26, 2020

By: Elements of Green

CBD and Miagraines

Mit der wachsenden Beliebtheit von CBD gegen Schmerzen liegen Migränegeplagte richtig, wenn sie fragen, ob CBD auch für sie eine wirksame Behandlung darstellen könnte. Hier wollen wir feststellen, was Migräne eigentlich ist und wie sie sich von andersartigen Kopfschmerzen unterscheidet, wir wollen CBD vorstellen und wie es zur Schmerzlinderung ganz allgemein wirkt, und wir wollen untersuchen, ob CBD zur Migränebehandlung geeignet sein könnte.

Was ist Migräne?

Migräne ist ein Kopfschmerz wie kein anderer. Migränepatienten bekommen Kopfschmerzen, die so stark sind, dass sie die Sinneswahrnehmungen beeinträchtigen – die Patienten haben oft Sehstörungen und eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Gerüchen. Übelkeit ist oftmals ein Symptom bei einem Migräneanfall. Ein typischer Migränekopfschmerz hält mindestens vier Stunden lang an und kann bis zu drei Tage oder länger dauern. Die internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen identifiziert mehrere verschiedene Formen der Migräne. Einige der häufigsten sind: - Migräne ohne eine „Aura“: Eine Migräne ohne Aura ist ein Kopfschmerz, der vier bis 72 Stunden anhält, mindestens fünfmal auftritt und häufig einhergeht mit einer „pulsierenden“ Empfindung und mittleren bis starken Schmerzen. Um als Migräne klassifiziert zu werden, muss der Kopfschmerz begleitet sein von Übelkeit oder Erbrechen oder von einer Geräusch- oder Lichtempfindlichkeit.

  • - Migräne mit Aura. Eine Migräne mit Aura ist eine Migräne, bei der auch eine „Aura“ auftritt, d.h. eine visuelle oder andere Sinnesstörung.
  • - Hemiplegische Migräne. Eine Migräne, bei der auch eine motorische Schwäche auftritt.
  • - Retinale Migräne. Eine Migräne mit schwerer Sehstörung, die bis zu einer vorübergehenden Erblindung führen kann. Keiner weiß, wodurch eine Migräne verursacht wird, doch die meisten Menschen, die darunter leiden, scheinen eine genetische Veranlagung dafür zu haben. Häufig gibt es bei den dafür Anfälligen einen „Trigger“ (Auslöser), der eine Migräne in Gang setzt, und diese Trigger unterscheiden sich von Patient zu Patient. Schlafmangel, Alkohol, bestimmte Nahrungsmittel, hormonelle Zyklen bei Frauen und Stress gehören zu den häufigsten Triggern.
Behandlungsmöglichkeiten bei Migräne

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Migräne haben sich im Laufe der letzten Jahre erheblich weiterentwickelt, aber es gibt nicht die eine Behandlungsform, die bei allen wirkt. Wenn eine Migräne einmal einsetzt, können die Patienten eines von vielen freiverkäuflichen Schmerzmitteln und nichtsteroidalen Antirheumatika einnehmen wie z.B. Aspirin, Ibuprofen, Naproxen und andere. Anderen Migränepatienten ist mit Medikamenten gegen Übelkeit geholfen. Es gibt außerdem eine Arzneimittelkategorie, die speziell auf Migränekopfschmerzen ausgerichtet ist.

Manche Migränepatienten profitieren auch von Medikamenten, die einen Migräneanfall von vorneherein verhindern sollen. Solche prophylaktischen Mitteln sind jedoch in letzter Zeit aufgrund ihrer Nebenwirkungen - und weil sich die Akuttherapien verbessert haben - in Ungnade gefallen. Weitere Behandlungsformen, auf die manche Patienten weniger Migräneanfälle zurückführen, sind u.a. Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium, ja sogar Akupunktur.

treatments for miagraines

Ob man nun Medikamente einnimmt, um den Schmerz zu bekämpfen, wenn ein Migräneanfall eingesetzt hat, oder ob man sie nimmt, um die Häufigkeit von Migräneattacken zu mindern, immer muss man als Patient mit seinem Arzt zusammenarbeiten, um die richtige Dosis festzulegen. Eine einzige Aspirintablette reicht in den seltensten Fällen aus, um einen Migränekopfschmerz zu lindern. Die Einnahme von einer Unmenge an Medikamenten andererseits kann wieder eigene Probleme mit sich bringen.

Migräne ist für die meisten Patienten eine chronische Erkrankung, und daher stellt die Langzeiteinnahme von Schmerzmitteln ein zusätzliches Gesundheitsrisiko für sie dar. Es gibt ein Syndrom namens „Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen“, bei dem gerade die Medikamente, die die Migräne lindern sollen, andere Arten von Kopfschmerzen hervorrufen können. Diese Medikamente umfassen nicht nur spezielle Migränemittel wie etwa Triptane, sondern auch verbreitete rezeptfreie Schmerzmittel wie Tylenol und Excedrin.

CBD

CBD ist der gebräuchliche Name für Cannabidiol, einem von Dutzenden von Cannabinoiden in der Hanfpflanze. CBD wirkt in Reaktion mit dem menschlichen Endocannabinoidsystem. Im Gegensatz zum besser bekannten Cannabinoid THC macht CBD den Anwender nicht „high“.

CBD wirkt, indem es sich an die CB1- oder CB2-Rezeptoren in unseren Zellen bindet. Das sind die Rezeptoren, die das Endocannabinoidsystem, so wie wir es heute kennen, bilden. CB2-Rezeptoren befinden sich hauptsächlich im menschlichen Immunsystem, und CBD kann dazu beitragen, schädliche Entzündungen zu mindern. Speziell zum Zwecke der Migränebehandlung interessant: Die CB1-Rezeptoren sind zumeist im Nervensystem zu finden, insbesondere im Gehirn. CBD kann auf die Art und Weise, wie das Gehirn Schmerzen wahrnimmt, einwirken.

CB1 CB2 receptors

Es gibt noch eine weitere Wirkung, die CBD möglicherweise hat. Es wirkt nämlich nicht nur mit dem Endocannabinoidsystem zusammen, sondern auch noch mit zwei weiteren Rezeptoren. Der eine nennt sich TRPV1-Rezeptor und steht mit der Schmerzempfindung in Zusammenhang. Er wird am häufigsten von Capsaicin aktiviert, das ist derjenige Anteil in der Chilipflanze, der ihr die Schärfe verleiht. CBD kann die Schmerzempfindung verringern, indem es sich an den TRPV1-Rezeptor bindet, anstatt einen Schmerzreiz zu erzeugen, wie es eine Japapeno-Schote tut. Der andere Rezeptor heißt 5-HT1a und hat in der Regel mit Serotonin zu tun. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie CBD diesen Rezeptor beeinflusst.

Da sich CBD an unterschiedliche Rezeptoren und auf unterschiedliche Weise im Körper bindet, kann es bei einer Anwendung positive Auswirkungen in mehreren Formen haben. Am häufigsten wird CBD genutzt, um Stress und Angst zu reduzieren. CBD wird auch genommen, um Schmerzen zu lindern, den Schlafrhythmus zu regulieren und Energie zu gewinnen, zur Regeneration nach dem Sport und gegen Hautprobleme, bei denen eine übermäßige Entzündungsreaktion mitspielt.

CBD und Migräne

Medizinisches Cannabis scheint vielen Migränepatienten zu helfen

Ehe wir uns dem Thema CBD speziell gegen Migräne zuwenden, sollten wir noch über eine Option sprechen, die immer mehr Menschen nutzen. Medizinisches Cannabis, welches den psychoaktiven Bestandteil THC enthält, gewinnt zunehmend an Popularität zur Migränebehandlung. Von Rechts wegen bieten wir auf Elements of Green kein medizinisches Cannabis an, doch wir möchten, dass Migränepatienten von Behandlungsmöglichkeiten wissen, an die sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben.

Es gibt klinische Beweise für die Nutzbarkeit von medizinischem Cannabis als einer Migränebehandlung sowie tragfähige historische und anekdotische Beweise, die die Wissenschaft darin bestätigen.

So hat man z.B. 2016 in einer rückwirkenden Studie über Cannabisnutzung bei Migränepatienten in Colorado festgestellt, dass die Häufigkeit von Migräneanfällen bei Cannabis-Nutzern durchschnittlich von 10,4 auf 4,6 Anfälle im Monat gesunken war. Eine Studie aus dem Jahr 2019 mit mehr als 7.000 Fällen von Migränepatienten, die medizinisches Cannabis nutzten, zeigte, dass über 85% der Cannabis-Nutzer eine positive Wirkung erzielten und die Schmerzbewertungen fast um die Hälfte sanken. Und eine Studie von 2020 folgerte, dass 94% der Migränepatienten von der Cannabisnutzung profitierten.

In jüngerer Vergangenheit wurde auf einer beliebten Migräne-App namens Migraine Buddy bei den Nutzern eine Umfrage über den Cannabis-Gebrauch durchgeführt. Von fast 10.000 Menschen, die die Umfrage beantworteten, hatten 30% medizinisches Cannabis genutzt, um ihre Migräne zu behandeln, und 82% davon fanden Cannabis nützlich zur Senkung ihres Schmerzlevels.

Endocannabinoid deficiency

Abgesehen von diesen Studien und Umfragen wissen wir, dass medizinisches Cannabis im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine beliebte Behandlungsmethode gegen Kopfschmerzen war – bis eine Welle der Prohibition das Cannabis aus der Reichweite der meisten Patienten verbannte. In einem kürzlich erschienenen Überblicksartikel über Cannabiskonsum gegen Kopfschmerzen wird all das erläutert.

Und was ist mit CBD allein?

Wie bereits erwähnt, enthält medizinisches Cannabis das psychoaktive Cannabinoid THC. THC ist weithin als starkes Schmerzmittel bekannt. Und was ist mit CBD, das keine oder nur Spuren von THC dabeihat?

Es existieren keine Studien speziell über Migräne und Cannabidiol. Anscheinend gibt es ganz allgemein noch keine Studien zu CBD und Kopfschmerzen. Einige führende Experten glauben jedoch, dass CBD für manche Patienten in der Migränebehandlung eine Rolle spielen könnte.

Genauer gesagt, in einer Durchsicht der wissenschaftlichen Literatur wurde 2017 vermerkt, dass „CBD Wirksamkeit bei mit Kopfschmerzen verbundenen Beschwerden (z.B. Angstzuständen) gezeigt hat“ und eine analgetische (schmerzlindernde) Rolle gespielt hat. Viele CBD-User berichten ebenfalls, dass sie eine Schmerzlinderung erfahren, wenn sie mit CBD anfangen.

CBD könnte Schmerzen lindern aufgrund der Art und Weise, wie es mit dem Körper reagiert. Wie bereits oben erwähnt, interagiert CBD mit drei wichtigen Rezeptoren im Körper. Der CB1-Rezeptor reguliert die Entzündungsreaktion, während der CB2-Rezeptor und die TRPV-1-Rezeptoren die Schmerzwahrnehmung im Körper verändern.

Der Schmerz bei einer Migräne ist so stark, dass es unwahrscheinlich erscheint, dass CBD als alleiniges Mittel den Schmerz lindern und andere Schmerzmittel wie etwa Analgetika komplett ersetzen könnte. Allerdings könnte es sehr wohl im Verbund mit anderen Medikamenten eine unterstützende Rolle spielen. Der Leiter des Kopfschmerz-Centers der Jefferson University in Philadelphia, Dr. Stephen Silberstein, hat mit der American Migraine Foundation über Migräne und CBD gesprochen und angedeutet, dass CBD eine Rolle bei der Migränebehandlung bekommen könnte. Die positive Wirkung wird seiner Meinung nach weniger bei den Kopfschmerzen selbst, sondern eher bei einigen anderen Symptomen der Migräne zu erzielen sein. Er sprach dabei gezielt Gelenkschmerzen, Nackenschmerzen oder -steife und Linderung von Übelkeit als Bereiche an, in denen CBD hilfreich sein könnte.

Ein weiterer Bereich, den Dr. Silberstein in diesem Interview nicht erwähnt hat, der jedoch für manche Migränegeplagte hilfreich sein könnte, betrifft die Schlaf- und Energieregulierung. Migräneanfälle können den Schlaf empfindlich stören und körperlich ermüden. Da viele CBD-User berichten, CBD hätte ihnen sowohl zu besserem Schlaf als auch zu mehr Energie verholfen, könnte dies ein weiterer Vorteil beim Gebrauch von CBD sein.

Dr. Silberstein hat außerdem zwei Dinge betont, die uns hier bei Elements of Green wichtig sind. Erstens hat er empfohlen, dass Migränegeplagte zunächst einen Arzt aufsuchen sollten, ehe sie mit dem Gebrauch von CBD anfangen. Dein Arzt/deine Ärztin sollte über alles Bescheid wissen, was du gegen etwaige Beschwerden einnimmst. Die Wechselwirkungen von CBD mit Medikamenten sind noch nicht ausreichend bekannt. Zweitens betonte Dr. Silberstein, dass es notwendig ist, qualitativ hochwertiges CBD zu kaufen. Seine Anmerkungen waren für ein amerikanisches Publikum gedacht, noch ehe CBD in allen US-Bundesstaaten legalisiert war, doch sein allgemeiner Ratschlag trifft auch auf CBD-Konsumenten in Großbritannien und in der EU zu. Solltest du dich entschließen, CBD gegen Migräne oder aus anderen Gründen zu nutzen, dann ist es wichtig zu wissen, was du dir kaufst. Bei Elements of Green verlangen wir von allen Produkten, die wir dir anbieten, dass sie im Labor geprüft werden, um sicherzugehen, dass du auch diejenige Menge CBD bekommst, die auf dem Etikett steht, und dass in den Produkten, die du verwendest, keine Schadstoffe enthalten sind.

Der Kauf von CBD

Wenn du und dein Arzt/deine Ärztin sich darüber einig sind, dass CBD im Kampf gegen deine Migräne einen Versuch wert ist, dann besteht der nächste Schritt darin, Dr. Silbersteins (und unserem hier bei Elements of Green) letztem Ratschlag zu folgen und sicherzustellen, dass dein CBD auch die Potenz und die Reinheit hat, die du dir wünschst.

Leider gibt es viele Firmen, die CBD-Produkte verkaufen, welche weniger CBD enthalten als behauptet – oder die sogar gar kein CBD enthalten. Andere Firmen führen keine ausreichenden Tests durch, um zu garantieren, dass du mit deinem CBD keine Beimengungen aufnimmst.

Elements of Green wählt jede der Firmen, die über uns verkauft, sorgfältig aus. Wir bestehen darauf, dass jedes Produkt im Labor getestet wird. Diese Tests sorgen nicht nur dafür, dass du mit Sicherheit die Menge CBD bekommst, die du haben möchtest, sondern garantieren auch, dass du mit deinem Produkt keine Schwermetalle, Insektenschutzmittel oder andere Verunreinigungen aufnimmst. Wenn du irgendwo ein Produkt findest, das nicht im Labor getestet worden ist oder für das dir keine Testresultate vorliegen, dann vergiss dieses Produkt. So einfach ist das!

way to take CBD

Als Nächstes musst du entscheiden, wie du das CBD aufnehmen willst. Wenn du CBD nutzen willst, um Gelenkschmerzen zu lindern, die mit der Migräne zusammenhängen, dann könnten eine Lotion oder eine andere äußerliche Anwendung für dich passen. Für nahezu alle anderen Anwendungen von CBD im Kampf gegen Migräneattacken könnten ein CBD-Öl, eine Essware oder ein Vape-Produkt am günstigsten sein. CBD-Öl ist die häufigste Form, wie die Verbraucher CBD aufnehmen. Bei der Einnahme von CBD-Öl wird die Flüssigkeit oral aufgenommen, doch statt sie hinunterzuschlucken, behält man sie unter der Zunge und lässt sie direkt von der Mundschleimhaut aufnehmen. Andere entscheiden sich für ein essbares Produkt wie Tabletten, Kapseln oder Gummibärchen. In diesen Fällen wird das CBD geschluckt und verdaut. Manche CBD-User wählen ein Vape-Produkt. Vaping hat die unmittelbarste Wirkung, weshalb es für Migränepatienten eine Überlegung wert sein könnte.

Schließlich musst du noch entscheiden, wie viel CBD du aufnehmen sollst. Migräneschmerzen sind stark, deshalb könnte es so erscheinen, als ob es die richtige Methode wäre, so viel CBD wie nur möglich aufzunehmen. Doch oftmals stimmt diese instinktive Annahme nicht. Besonders wenn du irgendwelche Medikamente einnimmst, solltest du dich, wenn du mit deinem Arzt/deiner Ärztin über die Aufnahme von CBD redest, gleichzeitig über die geeignete Menge beraten lassen.

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