CBD und Entzündungen

auf July 28, 2020

By: Elements of Green

CBD and inflammation

CBD reagiert mit dem Organismus auf unterschiedliche Art und Weise und hilft bei Schlafproblemen und bei Schmerzen; es hebt den Energiepegel, unterstützt bei Stress und Angst sowie bei der Erholung nach dem Sport. Eine der wichtigsten Wirkungen von CBD im Organismus betrifft die Regulierung von Entzündungen – aber was bedeutet das? In diesem Artikel untersuchen wir, welche Rolle CBD bei Entzündungen spielt, wie es das allgemeine Wohlbefinden und einige gewöhnliche Entzündungssymptome verbessern kann, und durch welche Forschungen CBD allmählich zu einer anerkannten Behandlungsmethode bei gewissen Krankheiten werden könnte. Was ist CBD? CBD, oder Cannabidiol, ist eine Verbindung, die man in Cannabis- und Hanfpflanzen findet. Hanf und Cannabis sind eigentlich dieselbe Pflanze, doch die Cannabispflanze, allgemein als „Marihuana“ bekannt, enthält erhebliche Mengen der psychoaktiven Verbindung THC, wohingegen Hanfpflanzen nur sehr geringe Mengen THC enthalten und bei ihnen daher eher das CBD hervortritt. Aus Hanf gewonnenes CBD macht nicht „high“ und schränkt nicht in der Wahrnehmungsfähigkeit ein. CBD wirkt durch sein Zusammenspiel mit dem Endocannabinoidsystem. Das ist ein gewaltiges, komplexes System im Körper von jedem Menschen (und übrigens auch von den meisten Tieren!). Das Endocannabinoidsystem wurde erst in jüngster Zeit entdeckt. Tatsächlich hat man es 'das Endocannabinoidsystem' genannt, weil man die Cannabinoide in den Pflanzen gefunden hat, noch ehe das System, das diese Cannabinoide aufnehmen kann, beim Menschen entdeckt wurde.

CBD endocannabinoid System

Weshalb sollten Menschen und andere Tiere Rezeptoren für Verbindungen besitzen, die von Pflanzen wie dem Hanf produziert werden? Es hat sich herausgestellt, dass der menschliche Organismus seine eigenen Cannabinoide herstellt! Beim Menschen gibt es mindestens vier Cannabinoide. Eines davon heißt Anandamid, und um dir eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie stark diese Verbindungen auf den Organismus wirken: Anandamid ist nach dem Sanskritwort für 'Freude' benannt und erzeugt mit Hilfe von Endorphinen das „Runner's High“. [ii] Weil das Endocannabinoidsystem erst seit kurzem bekannt ist, sind die Wissenschaftler immer noch dabei, viel Neues zu erfahren, und vieles weiß man einfach noch nicht. Allerdings weiß die Wissenschaft schon, dass das Endocannabinoidsystem an der Regulierung von vielen physiologischen und kognitiven Prozessen beteiligt ist, dass es unsere Schmerzwahrnehmung beeinflusst, unserem Gedächtnis auf die Sprünge hilft und auch eine Rolle bei der Regulation des Immunsystems spielt. CBD funktioniert, indem es sich chemisch an Rezeptoren an der Oberfläche unserer Zellen bindet. Die beiden Rezeptoren, die für das CBD wichtig sind, heißen CB1 und CB2. CB1-Rezeptoren befinden sich hauptsächlich an Nervenzellen, insbesondere im Gehirn. CB2-Rezeptoren sind größtenteils an Immunzellen zu finden. Diese Rezeptoren nehmen normalerweise Anandamid und 2-Arachidonylglycerol auf, doch wenn Pflanzencannabinoide in den Körper geschleust werden, binden sie diese auch gerne. Was ist eine Entzündung? Wenn wir von „Entzündung“ hören, dann denken wir an einen Schmerz, einen Juckreiz oder einen Ausschlag. All das sind mögliche Ergebnisse einer Entzündung, doch die Entzündung selbst ist eigentlich nur der Vorgang, durch den weiße Blutkörperchen den Körper vor einer möglichen Bedrohung schützen, z.B. vor Bakterien, einem Fremdkörper wie einem Splitter, oder Viren.

CBD Inflammation

Manchmal ist eine Entzündung für den Menschen, der sie erfährt, ganz offensichtlich. Wenn man sich in den Finger schneidet, spürt man, wie sich die weißen Blutkörperchen an die Arbeit machen und um die Wunde herum einen empfindlichen, geröteten Bereich schaffen, der Schmerz oder Juckreiz verursacht. In anderen Fällen merkt man vielleicht gar nichts von einer Entzündung – etwa wenn sie innerhalb des Körpers geschieht. In den meisten Fällen ist eine Entzündung etwas Gutes – es ist einfach der Organismus, der sich gegen eine Bedrohung zur Wehr setzt. Doch gelegentlich reagiert das Immunsystem auf eine Bedrohung zu heftig und ruft eine stärkere Entzündung hervor, als gut für uns ist. In anderen Fällen macht das Immunsystem einen Fehler – es attackiert etwas, was es als Bedrohung ansieht, was aber gar keine ist. Manchmal sind wir daran schuld, dass das Immunsystem solche Fehler macht. Viele unterschiedliche Umweltfaktoren können Entzündungen hervorrufen, und die Wissenschaftler untersuchen gerade, inwiefern Ursachen wie Stress, schlechte Ernährung oder die Zusatzstoffe in Fertiggerichten, chemische Stoffe in unserer Umwelt usw. die Auslöser von unangemessenen Entzündungsreaktionen sein könnten. Zucker, Alkohol, industriell verarbeitete Fleischprodukte, allgemein gebräuchliche Speiseöle und raffinierte Kohlenhydrate, all das wird mit überhöhten Entzündungswerten in Verbindung gebracht. [iii] Weitere bereits bekannte Ursachen von übermäßiger Entzündung sind Fettleibigkeit und Rauchen. Entzündungen rufen auch Begleiterscheinungen hervor. Schmerz oder Juckreiz, Schwellungen, Rötungen, erhöhte Körpertemperatur etc. können Folgen einer Entzündungsreaktion sein. Außerdem können Erschöpfung, ein allgemeines Krankheitsgefühl und Fieber auftreten. Besonders bei diesen Beschwerden könnte CBD möglichicherweise vielen Nutzern helfen.

CBD inflammation

Aber was schwerer wiegt: Eine chronische Entzündung ist ein Risikofaktor für viele Krankheiten. Sie wird mit Herzerkrankungen, Diabetes, Arthritis und sogar mit Krebs in Zusammenhang gebracht. [iv] Eine Entzündung ist also ein zweischneidiges Schwert. Man braucht die Entzündung, um Infektionen und Krankheiten zu bekämpfen. Das ist ein wichtiger Vorgang im Körper. Sie kann jedoch auch Nebenerscheinungen verursachen, die wir beheben wollen, und in manchen Fällen kann sie dem Körper sogar mehr schaden als nützen. CBD bei Entzündungen für gutes Allgemeinbefinden Mit einem besseren Verständnis von CBD und von der Entzündungsreaktion können wir nun weitergehen und uns anschauen, wie das CBD mit dem Körper interagiert und ihn bei einer unangemessenen Entzündungsreaktion unterstützt. CBD bekämpft Entzündungen, indem es sich an die CB2-Rezeptoren von Immunzellen und anderen Zelltypen bindet. Wenn es sich gebunden hat, weist das CBD die Zelle an, ihre Enzündungstätigkeit ein wenig zu drosseln. Einige Studien deuten darauf hin, dass CBD auch eine gewisse Gefäßerweiterung bewirkt. So unterstützt es das Immunsystem in seiner natürlichen Wirkung, kleine Äderchen zu erweitern, damit mehr weiße Blutkörperchen an die betroffenen Stellen gelangen können.[v] Die gefäßerweiternde Wirkung des CBD hilft dem Immunsystem, seine Arbeit zu tun. Dadurch erfährt man möglicherweise eine Linderung der entzündungsbedingten Nebenerscheinungen, insbesondere eine Schmerzlinderung, den Rückgang von Schwellungen und weniger entzündungsbedingten Stress. Der Stressabbau wird vielleicht noch von weiteren Interaktionen von CBD mit dem Körper bewirkt, insbesondere von den Signalen, die das CBD den Nervenzellen gibt, welche eher mit Stress zu tun haben. Gegen welche häufigen Beschwerden könnten die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD helfen? Viele verbreitete Hauterkrankungen wie Akne, Ekzeme, Psoriasis oder empfindliche Haut sprechen gut auf CBD an. Die Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und Ausschläge sind alles Erzeugnisse des Immunsystems, das an der Arbeit ist und gegen eine Bedrohung kämpft. Manche Patienten verwenden gerne eine Creme, eine Lotion oder einen Balsam, um das CBD direkt auf die betroffenen Hautpartien auftragen zu können. Andere ziehen es vor, das CBD oral als Tinktur oder in Form von Esswaren einzunehmen und es langsam zu den betreffenden Stellen hinwandern zu lassen. Und wieder andere entscheiden sich für ein CBD Vape, um eine schnellere und breitere Wirkung als bei einer Lotion zu erzielen. Es hängt ganz davon ab, was du als KundIn dir wünschst.

CBD Back Pain

CBD bekommt auch gute Bewertungen von Anwendern, die ihre Rücken- oder Gelenkschmerzen damit behandeln, und erste Forschungsergebnisse bestätigen ihre Erfahrungen. Diese Schmerzen sind ja größtenteils die Folge von Entzündung. Wiederum tragen manche User einen CBD-Balsam oder eine CBD-Lotion direkt auf die betreffende Stelle auf, wenn das möglich ist, während andere eine Tinktur, ein Produkt zum Schlucken oder ein Vape bevorzugen. Einige User haben sogar berichtet, dass CBD ihnen bei Eingeweideschmerz geholfen habe. Eingeweideschmerz ist ein schwer lokalisierbarer Schmerz in der Bauchregion. In solchen Fällen ist eine Creme oder ein Balsam wahrscheinlich weniger hilfreich – gute Ergebnisse wird man hier eher mit einem innerlich angewendeten CBD-Produkt erzielen.

CBD Inflammation

Ein wichtiger Gesichtspunkt bei alledem ist, dass viele Symptome, die durch CBD gelindert werden können, tieferliegende Ursachen haben - und diese Ursachen können manchmal sehr ernst sein. Wenn du heftige oder anhaltende Schmerzen hast, solltest du zum Arzt gehen. In einer Studie wurde kürzlich sogar darauf hingewiesen, dass das CBD manchmal die Symptome einer sehr ernsten Erkrankung verdecken kann – also solltest du, wenn du CBD nimmst, den Arzt/die Ärztin unbedingt darüber informieren, so dass er/sie eine genauere Diagnose stellen kann. CBD und Entzündungen bei Erkrankungen CBD ist gegenwärtig keine anerkannte Behandlungsmethode gegen irgendeine Krankheit oder gegen die Symptome einer Krankheit, mit Ausnahme einer sehr seltenen Form von Epilepsie bei Kindern. Die umfassende Nutzung von CBD ist noch sehr neu, und Forschungen, die sich auf die Behandlung spezifischer Krankheiten beziehen, stecken ebenfalls noch in den Kinderschuhen. In mehreren älteren Studien deutet sich an, in welche Richtung die Forschung über den Einsatz von CBD bei bestimmten Krankheiten oder deren Symptomen gehen könnte, und einige klinische Versuchsreihen haben soeben begonnen. Ein kürzlich in der Zeitschrift Bioorganic and Medicinal Chemistry erschienener Artikel hat sich mit Studien befasst, in denen von positiven Wirkungen von CBD auf die Entzündungsreaktionen bei nicht weniger als 15 Erkrankungen berichtet wurde. Einige dieser Erkrankungen waren - kollageninduzierte Gelenkentzündung - Ödeme - entzündliche Darmerkrankungen - Colitis - Kardiomyopathie in Zusammenhang mit Diabetes vom Typ 1 - mit einer Sepsis in Zusammenhang stehende Hirnentzündung - Lungenkrankheiten In einer anderen Studie über Diabetes stellte man fest, dass CBD eine frühe Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Diabetes vom Typ 1 vermindern kann. Eine weitere Studie konzentrierte sich auf CBD als eine Behandlungsmöglichkeit von Schmerzen und Nervenschädigungen in Zusammenhang mit Gelenkverschleiß bei Labortieren. [vii]

CBD Inflammation

Noch einmal: Es ist wichtig daran zu denken, dass das alles erst Forschungsprojekte im Frühstadium sind und dass CBD noch kein anerkanntes Behandlungsverfahren gegen irgendeine der oben genannten Erkrankungen ist. All diese Studien hatten einen geringen Umfang, und einige wurden nicht an Menschen durchgeführt. Du solltest nicht anfangen, CBD gegen eine dieser ernsten Erkrankungen einzunehmen, ohne zuerst mit einem Arzt zu reden. Falls du CBD aus allgemeineren Gründen nutzt, jedoch an einer dieser oder an einer anderen ernsten Erkrankung leidest, solltest du deine CBD-Anwendung mit deinem Behandler besprechen. Das Wesentliche ist, dass CBD an vielen verschiedenen Bereichen des Körpers wirken kann, und dass es unter vielen verschiedenen Rahmenbedingungen ohne große Nebenwirkungen Entzündungen vermindern kann. Die Auswahl deines CBD-Produkts Das CBD-Produkt, das du dir aussuchst, ist deine ganz persönliche Entscheidung und hängt davon ab, welche Wirkung du haben möchtest. Bei Schmerzen der Haut oder anderen entzündungsbedingten Symptomen verwenden viele Nutzer gerne eine Creme oder einen Balsam, weil sie die direkt auf die schmerzende Stelle auftragen können. Andere nehmen lieber eine Tinktur oder ein essbares Produkt. Immer mehr Anwender nehmen das CBD auch als Vape, weil so die Wirkung schneller und unmittelbarer eintritt. Das Wichtigste bei der Wahl eines CBD-Produkts ist es, dir sicher zu sein, dass du auch das bekommst, was du willst. Heutzutage sind viele minderwertige Produkte auf dem Markt, und manche als CBD ausgewiesene Produkte enthalten sogar überhaupt keine aktiven Bestandteile! Wenn du CBD kaufst, solltest du auf ein Produkt pochen, das laborgetestet ist. Das Testverfahren garantiert, dass du wirklich den CBD-Gehalt bekommst, der auf dem Etikett steht. Als Nächstes ist zwischen „Vollspektrum-CBD“ und dem bereinigten Produkt zu entscheiden. Die meisten der qualitativ hochwertigen CBD-Produkte, die heute auf dem Markt sind, enthalten auch Spuren von anderen Cannabinoiden aus der Hanfpflanze. Diese anderen Cannabinoide umfassen CBG, CBN und weitere. Sie enthalten sogar Spuren von THC, obwohl diese bei weitem nicht ausreichen, um eine psychoaktive Wirkung zu erzeugen.Du wirst nie von einem korrekt getesteten CBD-Produkt „high“ werden. Viele Nutzer bevorzugen eine solche Vollspektrum-Rezeptur wegen des sogenannten „Entourage-Effekts“: Die anderen Cannabinoide wirken mit dem CBD zusammen und steigern dessen Wirksamkeit. Andere nehmen lieber ein bereinigtes CBD-Produkt – d.h ein Produkt, aus dem andere Cannabinoide entfernt worden sind. Die meisten CBD-Hersteller sind vom Vollspektrum-Produkt überzeugt, doch Forschungen darüber, was denn nun besser sei, sind rar. Du könntest mit einem Vollspektrum-Produkt anfangen und zu einer bereinigten CBD-Formel übergehen, wenn dir das Vollspektrum nicht den gewünschten Erfolg bringt. Das Fazit lautet: Es zeichnen sich ganz klar Belege ab, dass CBD eine positive Wirkung auf die Symptome von Entzündungen hat und dass es in manchen Fällen möglicherweise die Entzündung reduziert. Forscher sind noch dabei zu untersuchen, was CBD bei bestimmten Erkrankungen oder der damit verbundenen Entzündung bewirken könnte; von daher ist es noch kein Medizinprodukt für jeden Entzündungszustand. Allerdings haben viele Menschen festgestellt, dass CBD ihnen bei entzündlichen Beschwerden, die nicht von einer bestimmten, behandelbaren Krankheit hervorgerufen wurden, geholfen hat. [i] https://www.healthline.com/health/endocannabinoid-system#how-it-works [ii] https://stke.sciencemag.org/content/8/401/ec322 [iii] https://www.healthline.com/nutrition/6-foods-that-cause-inflammation#1 [iv] https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/understanding-acute-and-chronic-inflammation [v] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5938896/ [vi] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27767974/ [vii] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28885454/
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