EoG: Where Does My CBD Come From? – Elements of Green
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Wo kommt mein CBD eigentlich her?

auf August 02, 2020

2. August 2020
Elements of Green

Where CBD Comes from

Von der Farm bis zum Etikett – Die Reise deines CBD-Produkts vom Ursprung bis zu dir

CBD oder Cannabidiol hilft Menschen auf der ganzen Welt bei Angstzuständen, Schmerzen, Schlafbeschwerden, Energieverlust uvm. In nur wenigen Jahren ist CBD explosionsartig von einem Nischenprodukt für einige wenige Menschen zu einer wichtigen Branche geworden, die ein weitaus größeres Publikum bedient.

Viele Leute, die von CBD profitieren, haben keine Ahnung, wie das Cannabidiol den Weg von der Farm zum Verbraucher findet. Diese Reise ist jedoch sehr interessant und kann dir dabei helfen, diejenige Produktentscheidung zu treffen, die für dich die richtige ist.

CBD stammt von der Hanfpflanze. Hanf ist eine Variante von Cannabis und hat nur eine geringe Konzentration des psychoaktiven Bestandteil THC. Daher kann eine Hanfpflanze nicht 'high' machen, so wie es etwa medizinischer Cannabis tut.

CBD Oil From Hemp Plants

Hanf zählt zu den frühesten bekannten Nutzpflanzen des Menschen. Die Faser ist zu Tauen und Stoffen verarbeitet worden. Die Samen und die Blüten werden ebenso wie die aus ihnen gewonnenen Öle als Lebensmittel genutzt. Erst seit relativ kurzer Zeit wird Hanf speziell zur Gewinnung von größeren Mengen CBD angebaut, doch der Weg eines CBD-Produkts zu dir als VerbraucherIn ist größtenteils bloß eine verfeinerte Version des Vorgangs, den Bauern schon seit Hunderten oder gar Tausenden von Jahren nutzen.

Der Hanf nimmt seinen Anfang auf der Farm. Die Farmer pflanzen Saatgut, das so selektiert wurde, dass es von Natur aus große Mengen CBD erzeugt. Es gibt keine genmanipulierten Hanfpflanzen. Die Hanfbauern wählen nicht nur den Samenstamm sorgfältig aus, sondern versuchen auch, möglichst wenige männliche Samen zu pflanzen. Die weiblichen Pflanzen erzeugen nämlich mehr CBD, und wenn sie nicht befruchtet werden, produzieren sie keine Samen.

Hanf kann beinahe überall wachsen, aber die Pflanze nimmt mit Begeisterung so gut wie jede Chemikalie aus dem Boden auf. Das bedeutet, dass die Farmer für Hanfpflanzen, die wegen ihres CBDs oder wegen anderer Produkte für den Verbrauch durch den Menschen angebaut werden, Land nutzen, das frei ist von schädlichen Chemikalien wie Schwefel, Rohphosphat, Schwermetallen und anderen Schadstoffen. Und wenn Hanf auch auf beinahe jedem Boden wächst, so gedeiht der beste Hanf doch auf dem besten Erdboden – genau wie jede andere hochwertige Kulturpflanze. Ein guter Farmer wendet viel Zeit dafür auf, den Erdboden für seine Pflanzen zu prüfen und ihn gegebenfalls zu verbessern.

Der Hanf wächst im Laufe des Frühjahrs und des Sommers heran. In punkto Unkrautvernichtung ist er meistens pflegeleicht, doch die Farmer müssen trotzdem auf vereinzelte Unkräuter sowie auf Insekten und Pilzbefall achten. In der EU und in Großbritannien ist der Einsatz von Pestiziden und Fungiziden bei für CBD bestimmtem Hanfanbau größtenteils verboten, und auch wenn er nicht verboten wäre, sollten diese Chemikalien nicht in unserem CBD stecken – von daher wird der Farmer auf jeden Fall darauf verzichten.

Während der gesamten Wachstumsperiode prüfen die Farmer fortlaufend ihren Hanf. Zum einen wollen sie möglichst alle männlichen Hanfpflanzen entfernen, die heranwachsen könnten. Zum anderen wollen sie auf die besagten Unkräuter, Insekten und Pilze hin prüfen.

Nach 90 bis 100 Tagen, wenn der Hanf seine höchste Produktion an Fruchtständen erreicht hat, ernten die Farmer den Hanf. Der Hanf wird auf dem Feld luftgetrocknet und danach manchmal auf dem Speicher noch weiter getrocknet.

Nun trennen die Farmer die Hanfblüten bzw. -knospen von der restlichen Pflanze. Nur der Blütenteil der Hanfpflanze enthält so viel CBD, dass er zu gebrauchen ist.

Und hier führen die Farmer nun den ersten von vielen Tests durch, ehe ein CBD-Produkt zu dir gelangt. Der wichtigste Test ist der auf den THC-Wert. In Europa liegt der Grenzwert für THC bei 0,2%, und wenn mehr THC enthalten ist, muss die ganze Ernte vernichtet werden.

Wenn der THC-Test bestanden ist, kann der Hanf jetzt verarbeitet werden, wobei er noch weitere Tests durchlaufen wird, ehe er den Verbraucher erreicht. Ein Teil des Hanfs wird zu rauchbarem CBD verarbeitet. CBD-Blüte, die direkt geraucht werden kann, ist ein relativ neues Produkt, das derzeit an Beliebtheit gewinnt. Der Hanf für rauchbares CBD wird getrimmt und erneut geprüft, diesmal auf den THC-Level, aber auch auf Giftstoffe hin. 

CBD Production

Üblicherweise werden dem für CBD bestimmten Hanf das CBD und weitere Öle entzogen, damit ein konzentriertes Erzeugnis entstehen kann. Es gibt mehrere Extraktionsmethoden, und die Erzeuger nutzen jeweils unterschiedliche Methoden, um ihre individuellen CBD-Produkte herzustellen.

In den meisten Fällen wird dem Hanf das CBD mit Hilfe eines Lösungsmittels entzogen. Dieses Lösungsmittel kann Ethanol (Alkohol) sein oder ein anderes lebensmittelechtes Lösungsmittel wie z.B. Hexan. Hexan ist auch das Lösungsmittel, das verwendet wird, um anderen Pflanzen Öle zu entziehen, wie etwa beim Soja- und beim Rapsöl. Die Hanfblüten werden ausgepresst und leicht erhitzt. Dann wird das Lösungsmittel eingebracht, und es entzieht der Pflanze die Öle einschließlich des CBDs.

Die sich ergebende Mischung aus CBD und weiteren Cannabinoiden sowie Fremdstoffen aus der Hanfpflanze wird zusammen mit dem Lösungsmittel bei niedriger Temperatur zum Kochen gebracht. Das Ziel ist hier nicht, das Wasser zu entfernen (der Hanf wurde ja getrocknet, so dass nur noch wenig Wasser im Extrakt enthalten ist), sondern das Lösungsmittel zu beseitigen. CBD-Verarbeiter verwenden Lösungsmittel, die einen niedrigen Siedepunkt haben. Hexan siedet schon bei sehr niedrigen Temperaturen wie 50° C und ist deshalb so beliebt, aber auch Ethan und andere Lösungsmittel sieden bei weit unter 100° C.  

Durch den Siedevorgang werden alle Spuren des Lösungsmittels entfernt. In dem Extrakt, der später zu einem CBD-Produkt wird, bleibt nichts davon zurück, und das gesiedete Lösungsmittel wird zurückgewonnen und wiederverwendet, damit der Vorgang umweltverträglicher ist.

CBD Terpenes

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, das CBD und andere Cannabinoide aus den Hanfblüten zu bekommen. Manche Hersteller verwenden Kohlendioxid dazu. Das CO2 wird durch Temperatur und Druck in einen überkritischen Zustand gebracht. Als überkritisches Material dient das CO2 als Lösemittel.

Kohlendioxid kann auch verwendet werden, ohne dass es im überkritischen Zustand ist. Das ist ein sanfterer Vorgang, der manchmal genutzt wird, um CBD für Vaping-Produkte zu erzeugen, weil dabei so viele restliche Aromen und Geschmacksstoffe aus der Pflanze erhalten bleiben. Auch bei manchen besonders hochwertigen Tinkturen wird das schonendere CO2-Extraktionsverfahren angewendet.

Wie auch immer das Material aus den Hanfblüten gewonnen wird – nun ist der Zeitpunkt gekommen, es in CBD zu verwandeln. Die das CBD enthaltenden Öle sind dickflüssig und grob und enthalten häufig noch Fremdbestandteile aus der Hanfpflanze. Decarboxylierung heißt der Prozess, bei dem die Cannabinoide erhitzt werden, um sie mit Hilfe von Hitze zu „aktivieren“. Dieser Schritt ist wichtig, wenn das Endprodukt vom Verbraucher ohne ein Erhitzen angewendet werden soll, und dies ist ja bei der großen Mehrheit der CBD-Nutzer der Fall.

Wenn das CBD-Öl dann einmal gereinigt und aktiviert worden ist, hat die Herstellerfirma die Wahl. Das Öl enthält CBD, aber es enthält auch bis zu 0,2% THC und kleinere Mengen anderer Cannabinoide. Mit Hilfe eines Destillationsprozesses können die Hersteller entweder all diese weiteren Cannabinoide entfernen, um ein hochreines CBD zu erhalten, oder sie können die Cannabinoide drinnen lassen und ein sogenanntes „Vollspektrum-Öl“ produzieren. Während der Destillation lassen sich außerdem viele Verunreinigungen entfernen.

 

Durch die bisherigen Schritte in diesem Prozess werden in der Regel die meisten Terpene im CBD entfernt. Terpene sind aromatische Verbindungen, die sich in vielen Pflanzen befinden und die dem CBD seinen Geschmack und Geruch verleihen, wenn das Produkt geraucht oder verdampft wird. Das wird später auf der Reise deines CBD-Produkts noch von Bedeutung sein.

Nun ist das Öl bereit, zu einer speziellen CBD-Anwendung für dich zu werden. Doch ehe es diesen Schritt durchläuft, wird bei seriösen CBD-Herstellern an diesem Punkt noch einmal getestet. Eigentlich haben manche Hersteller sogar an jedem Punkt des Herstellungsvorgang Tests gemacht, aber hier ist nun eine kritische Nahtstelle. Hier nämlich stellen die Menschen, die das Produkt für dich erzeugen, sicher, dass das CBD-Öl all die richtigen Inhaltsstoffe enthält, d.h. CBD und andere Cannabinoide, wenn sie erwünscht sind, und keine der unerwünschten Stoffe wie Pestizide, Schwermetalle und zu viel THC. Denn durch die Extraktion, die Decarboxylierung und die Destillation ist ein hochkonzentriertes Produkt entstanden, und etwaige Schadstoffe aus der ursprünglichen Hanfpflanze sind zusammen mit dem CBD konzentriert worden. Und an diesem Punkt auf dem Weg zu einem gesundheitsfördernden Produkt können die Hersteller nun jedes verunreinigte CBD-Öl erkennen und beseitigen, ehe es den Konsumenten erreicht.

Die beliebtesten CBD-Produkte sind im Moment Tinkturen und Öle. Zur Herstellung dieser Öle wird das CBD-Öl mit einem lebensmittelechten Öl gemischt. Gebräuchliche Öle sind u.a. Kokosöl, Olivenöl, Hanföl. Es gibt auch eine spezielle Form dieser Öle namens MCT-Öl, das viele Erzeuger verwenden. Die Hersteller von CBD-Produkten entscheiden, welches Öl zur Spezialisierung der CBD-Produkte genutzt werden soll. Kokosöl wird verwendet, weil es einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat, die dem Körper helfen können, das CBD aufzunehmen. Hanföl besitzt für viele eigene gesundheitliche Vorteile; daher wird es dem CBD-Öl beigefügt, um ein „ganzheitliches Hanfprodukt“ entstehen zu lassen. Die MCT-Version vieler dieser Öle kann bei der Absorption von CBD ebenso unterstützen wie die vollständige Form des Öls, und erste Studien zeigen, dass manche Menschen durch den Konsum von MCT-Öl noch weitere gesundheitliche Vorteile haben könnten. Viele Unternehmen, die CBD-Produkte für dich herstellen, verwenden eine Kombination von Ölen.

Ohne dieses zugesetzte Öl in deiner CBD-Tinktur wäre die Konzentration so hoch, dass es unmöglich wäre, die richtige Dosis CBD zu erwischen – schon ein einziger Tropfen könnte zu viel enthalten. Das Öl wäre außerdem zu dickflüssig, als dass es leicht zu verwenden wäre./span>

Als Tinktur oder anderes ölige Produkt wie z.B. Kapseln ist dein CBD-Produkt nun beinahe fertig. Die meisten CBD-Produzenten fügen der Tinktur noch weitere Inhaltsstoffe hinzu, um weitere gesundheitliche Wirkungen zu erzielen oder um sie schmackhafter zu machen. Häufig werden dem CBD, ehe es in ein Fläschchen abgefüllt wird, noch ein oder mehrere Terpene beigefügt. Diese aromatischen Verbindungen sind während des Extraktionsvorgangs von CBD meistens verloren gegangen. Die Hersteller deines CBDs können an diesem Punkt Terpene wieder zufügen, damit das CBD-Öl der Hanfpflanze, von der es stammt, wieder mehr ähnelt. Andere Zutaten sind u.a. verschiedene natürliche Aromen wie Orangenblüten-, Pfefferminz-, ja sogar Schokoladenaroma. Sobald alles miteinander vermischt ist, ist noch ein letzter Test zu passieren – und dann ist das Produkt für dich bereit.

Äußerlich anzuwendende Produkte haben einen ähnlichen letzten Schritt. Das CBD-Öl wird einfach wie jede andere Zutat in eine Creme, einen Balsam oder ein anderes Hautpflegeprodukt gemischt. Wie bei den Tinkturen werden die anderen Inhaltsstoffe des topischen Produkts je nach Eigenschaft ausgewählt. Das eine Produkt enthält dann vielleicht Menthol oder Capsicum zum Kühlen oder Wärmen, während das andere Aloe, Nussöle und Shea-Butter enthält.

Ähnlich bei den Nahrungsmittelprodukten. Das CBD-Öl wird wie jede andere Zutat eingesetzt, und das resultierende Produkt kann alles mögliche sein, von einem Gummibärchen bis hin zu einer Backware oder einem Tee.

cbd gummies

Bei den CBD-Vaping-Produkten ist es ein bisschen anders. Hier sind einige der üblichen Öle, die für eine orale Aufnahme mit dem CBD-Öl vermischt werden, nicht zum Einatmen geeignet. Außerdem sind das CBD-Öl und das Trägeröl einer Tinktur zu dickflüssig für den Verdampfungsprozess. Deshalb verwenden die Hersteller von CBD-Vapes ein Erzeugnis wie Glyzerin oder Polyethylenglykol. Diese Trägerstoffe werden gleichermaßen auch in Nikotin- und in THC-Vaping-Produkten genutzt.

Es ist ganz wichtig, CBD-Öle, die nicht speziell zu diesem Zweck hergestellt worden sind, nicht in Form von Vaping aufzunehmen.

Die Hersteller von CBD-Vapes mischen in die Formel ihrer Vapes oft auch wieder Terpene. Dadurch versuchen sie ein angenehmeres Vaping-Erlebnis beim Verbraucher zu erzielen. Manche Leute glauben auch, dass Terpene den Entourage-Effekt der unterschiedlichen Cannabinoide in einem CBD-Vaping-Produkt verstärken. Wie bei den anderen Produkten können Vape-Hersteller auch andere Geschmacksstoffe wie Pfefferminze, Ananas oder Beerengeschmack beimischen, damit man ein schöneres Vape-Erlebnis hat.

CBD Va[e

Doch welches Produkt die Hersteller auch für dich kreiieren mögen – ein letzter Test wartet noch, ehe das CBD auf den Weg zu dir oder zu einem Händler geht. Es ist dieser Test, den viele Unternehmen veröffentlichen, und es ist dieser Test, auf dem Elements of Green besteht, ehe wir die Einwilligung erteilen, dir das Produkt vorzulegen. Es ist dieser Abschlusstest, der dir sagt, wie viel CBD in der Formel ist, für die du dich entschieden hast, ob noch weitere Cannabinoide enthalten sind, wie viel THC (wenn überhaupt) im Endprodukt steckt, und manchmal gibt der Test auch Auskunft über die Terpene.

Die früheren Tests wurden durchgeführt, um gesetzliche Auflagen zu erfüllen oder um den Herstellern ihre Arbeit zu erleichtern. Dieser letzte Test aber ist für dich. Es ist derjenige Test, der dir versichert, dass all die früheren Tests jedes potentielle Problem erfasst haben, ehe dich das CBD-Produkt erreicht, und dass du das bekommst, wofür du zahlst.

Wenn du weißt, welche Schritte das CBD durchläuft – vom Keimling auf einer Farm bis hin zu einer Tinktur unter deiner Zunge oder einer Creme auf deinem Ellbogen – dann kannst du bessere Produktentscheidungen für dich selber treffen. Das Wesentliche ist, auf laborgetesteten Produkten zu bestehen, auf Zutaten neben dem CBD zu achten und ob du diese magst oder nicht magst, und zu wissen: Wenn dir das eine CBD-Produkt nichts bringt, dann siehst du mit einem anderen Produkt vielleicht einen besseren Erfolg!

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